Damen – ETG spielt gegen die Mannschaft vom CSV aus Krefeld remis

Am gestrigen Sonntag ging es für die Damen der ETG nach Krefeld. Nach dem letzten Sieg über den CHTC II stand erneut ein Gegner vom Vorbereitungsturnier auf der Liste. Natürlich ging es auch in dieser Partie um 3 Punkte, die von beiden Mannschaften hart umkämpft wurden. Zu Beginn zeigte sich der CSV sehr defensiv, während die Wuppertaler Damen viel Laufarbeit leisteten und direkt eine Ecke einfordern konnten. Der Schuss von Franzi wurde jedoch gekonnt gehalten und auch für den Nachschuss war die gegnerische Torhüterin mehr als gewappnet.

Und dieser Satz bezeichnet eigentlich auch das ganze Spiel: die ETG war die meiste Zeit am Drücker und der CSV stellt mit einer engen Manndeckung so viel Druck, dass das schnelle Passspiel zwar schwerfällt, aber meistens gelingt.
Torfrau Lara wurde in den ersten 20 Minuten kaum gefordert, wohingegen die Torhüterin des CSV alle 3 Minuten Chance um Chance vereitelte. Und so kam es dann, wie es kommen musste: die Krefelderinnen kommen nach Unruhe vor dem Schusskreis frei zum Torabschluss und erspielen sich das 1:0 in der 20. Minute. Noch nicht ganz fassen konnten die Wuppertaler Damen, was da gerade passiert war, als der Wuppertaler Coach eine Auszeit nahm, die genau richtig kam. Aus einem wirren Hin-und-Her zwischen den beiden Teams wurde ein, wie gewünscht, sicheres Spiel mit “Pepp!“. Aus einer Abschlagsituation kann Charly von Luisa in der Mitte angespielt werden, die sich von der Gegnerin löst und durch einen Doppelpass in die Hundekurve startet. Die abgespielte Claudi traf leider nur das äußere Netz des Tors, erkämpfte sich aber gleich darauf eine lange Ecke, die der ETG nun das Tor bescheren sollte. Luisa findet über Sarah mittig einen Weg in den Kreis, wo die wohl stärkste Spielerin der Mannschaft die Situation zu lösen versuchte. Wieder Sarah erkämpft sich den Ball aber erneut, verändert ihren Winkel, überrascht die Torfrau von links. Als der Ball neben der Torhüterin vorbei frei vor Claudias Füße rollt, netzte diese nur noch ein und der viel zu frühe Jubel der Wuppertaler Bank wurde lauter. Mit einem 1:1 konnte man in der 2. Halbzeit quasi von 0 starten, denn das Ergebnis entsprach zwar nicht dem bisherigen Spielverlauf, aber immerhin war es kein Rückstand mehr.

In der Halbzeit forderte der Trainer Lennart Kern in erster Linie Cleverness. Zu häufig fehlten logische Anspielstationen und das schnelle Passspiel wurde somit wieder nichtig gemacht. Mit vielen angesagten Passserien und Rückpassaktionen sollte in der 2. Hälfte mehr Torhunger gezeigt werden und Selbstvertrauen erlangt werden.
Die Cleverness musste scheinbar nur ein wenig wachgerüttelt werden, denn gleich nach Anpfiff schien die ETG das Spiel in der Hand zu haben. Gegen eine veränderte Aufstellung in der Verteidigung des CSV wurde direkt gut reagiert, was viele gefährliche Szenen gleich zu Beginn vereitelte. Nach 10 Minuten der 2. Hälfte fordert schon der CSV seine Auszeit ein. Lenny ruft zu Konzentration und einer ruhigeren Spielweise auf, da die Damen sich sehr von der hektischen, körperlich-zickigen Spielweise der heimischen Mannschaft anstecken ließ.
Durch einen wirklich dämlichen Fehler (7 Spieler auf dem Platz) fing die ETG sich die nächste Ecke gegen ein. Der CSV spielte eine vor Spielbeginn angesprochene Variante über den Stecher, der sicher gehalten und geklärt werden konnte. Hektische 6 Minuten folgten, in der sich Angriffe auf beide Kreise abwechselten, alles erinnerte eher an Handball und spielte sich zwischen den Schusskreisen ab. Über einen ruhigen Angriff konnte Jojo sich gegen die Krefelderinnen auf der rechten Seite durchsetzen und konnte den Ball frei vor die Torhüterin spielen. Dort stand zwar Claudia, diese war aber gedeckt. Die Gegenspielerin wollte den Pass zu Claudia verhindern legte ihre Rückhand noch hastig und schob den Ball ins eigene Tor. Großer Jubel bei der ETG über die verdiente Führung, großer Frust beim CSV.
Die letzten 10 Minuten konnten weder durch Schiedsrichter noch Trainer entschärft werden. Hektisch versuchte der CSV alles, um den Ausgleich wiederherzustellen und noch hektischer versuchte die ETG, dies zu verhindern. Es ging ca. 9 Minuten gut, bis die Krefelder Stürmerin links im Schusskreis zu einem Rückhandpass ansetze, der seinen Weg leider nicht zur Mitspielerin am langen Pfosten fand, sondern den langen Pfosten gleich als Bande für ihr Tor verwendete. Mit noch 45 Sekunden zu spielen gab die ETG sich zwar nicht auf, versuchte aber auch nicht mit aller Kraft die erneute Führung zu erzielen.
Mit einem 2:2 verabschiedeten wir uns von letztendlich sehr fairen Krefelderinnen und einem Punkt, den selbst der Trainer der Gegnerinnen als zu wenig empfand. 


Herren 1 – ETG gewinnt gegen den Aufstiegsaspiranten aus Duisburg

Im ersten Heimspiel dieser noch jungen Hallensaison traf die ETG mit dem Club Raffelberg auf den Absteiger aus der 1. Regionalliga und damit Aufstiegsaspiranten.

Vor heimischer Kulisse wollten die Wuppertaler zuhause die nächsten drei Punkte einfahren. Zu Beginn erspielten sich beide Mannschaften ein paar kleinere Chancen und man tastete sich langsam vor. Der erste echte Ballverlust führte durch einen Konter direkt zum 0:1 für die Raffelberger. Dies war der Startschuss für eine offene, ausgeglichene uns spannende Partie in der Festung Hesselnberg. Einige Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt, bis Florian Fey das erlösende 1:1 erzielte. Weiterhin war es ein Spiel auf Augenhöhe und die ETG fing sich den nächsten Konter zum 1:2. Kurz war Schluss sorgte Spielertrainer Lennart Kern, nach feinem Zuspiel von Florian Fey, für den verdienten Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit blieb es weiterhin ein offener Schlagabtausch. Die ersten Minuten gehörten Raffelberg und man geriet wieder in Rückstand. Doch die ETG blieb dran und spielte konzentriert weiter. Die beiden Verteidiger Jens Matthey und Kieran Schmitz schalteten sich immer wieder im Angriff ein und trafen beide zum zwischenzeitlichen 4:4. Anschließend ließen die 1. Herren der ETG nicht nach und gingen durch ein Traumtor von Jan Niklas Larisch endlich in Führung. Starkes Kombinationsspiel und eine tolle Teamleistung führten zu zwei 7-Metern, welche Fynn Schmitz beide zielsicher verwandelte. In der Schlussphase müsste man nochmal zittern, da man sich noch zwei Tore fing. Benedikt Döpp lieferte neben Kiraz ebenfalls eine bärenstarke Partie ab und machten einen 6 Punkte Start perfekt.

Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Fans!




Herren 2 – ETG gewinnt mit großer Disziplin und viel Kampfgeist in Kahlenberg

Mit kleinem Kader reisten die Wuppertaler nach Mülheim, um dort im 2. Saisonspiel Punkte zu sammeln.

Das Spiel begann mit einer guten Chance für Wuppertal, doch leider zunächst ohne Torerfolg. Die Wuppertaler spielten mit kompakter Defensive, in welcher Tim Clausen oder Rick Adam die Mitte schlossen. Die Angriffe der Kahlenberger verpufften in der starken Abwehr. Wenn es zum Torschuss kam, dann über außen, so dass Timon Buchmayer im Tor keine Mühe hatte. Durch gute Positionsangriffe und schnelles Umschaltspiel kam die ETG immer wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber. So stand es zur Halbzeit durch zwei Tore von Tim Clausen und durch je einen Treffer von Richard de Vieve und Johannes Langner verdient 1: 4 für ETG.

In der zweiten Halbzeit machte Kahlenberg, angesichts der wenigen Wechselmöglichkeiten der Wuppertaler (es waren 2 Auswechselspieler dabei) ordentlich Druck.
Die überragend agierenden Verteidiger, Patrick Seifert und Benjamin Kirchhoff, fingen mit Unterstützung der gut arbeitenden Offensivspieler, Max Borlinghaus, Johannes Langer, Rick Adam, Tim Clausen und Richard de Vieve alles ab, was möglich war. Schließlich konnte Benjamin Kirchhoff durch einen schnell ausführten Freistoß sogar auf 1:5 erhöhen. Kahlenberg kam Mitte der 2. Halbzeit dann auf 3:5 heran und konnte ca. 4 Minuten vor Schluss per 7 Meter auf 4:5 verkürzen.
Wuppertal nahm eine Auszeit und sortierte sich noch einmal. Zwei Minuten vor Schluss konnte, erneut Johannes Langner, einen gut gespielten Konter zum verdienten 4:6 Sieg verwandeln.


Weibl. Jugend B - ETG beim Regionalliga-Turnier bei RW Köln

Nach dem Vorbereitungsturnier in Bremen stand für die WJB1 der Regionalliga-Auftakt in der Halle von Rot-Weiß Köln auf dem Programm.

Im Wissen um die schwere Gruppe, die man erwischt hatte und in der neben Köln auch noch mit Uhlenhorst Mülheim und Club Raffelberg die beiden Anwärter auf die Westdeutsche Meisterschaft stehen, war die Nervosität vor dem ersten Spiel bereits spürbar.

Es ging gegen den Düsseldorfer SC, einen erhofft schlagbaren Gegner. Aber die Mädchen aus der Landeshauptstadt können natürlich auch Hockey spielen und das zeigten sie in den dreißig Minuten auch. Neben unserer noch immer verletzten Annabelle war auch Lara nicht fit und konnte der Mannschaft nicht helfen (gute Besserung!).
Das Spiel begann für uns wie erhofft, mit einer frühen Führung: Nele trieb den Ball mit einer kraftvollen Offensivaktion nach vorne und bediente die freistehende Marie, die zwar mit ihrem Schuss am Torwart scheiterte, aber dann stand da ja noch Geertje, die im Nachsetzen das Tor erzielte. Leider wusste auch Düsseldorf, wie man mit der ersten Chance trifft, und schon stand es 1:1. Marie holte mit einem schnellen Antritt eine erste Strafecke heraus und verwandelte sie dann auch höchstpersönlich zur erneuten Führung, aber – wie schon gesagt – auch der DSC wusste, wie man die erste Strafecke verwertet – 2:2. Es gab noch eine gute Chance auf beiden Seiten, aber dann ging das Spiel mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel steigerten sich unsere Hockeymädels dann und setzten Düsseldorf immer mehr unter Druck, nachdem Torwart Lotta zuvor noch eine Großchance reaktionsschnell vereitelt hatte. Aber zunächst wollte kein Tor fallen, weil weder zwei von Nele geschossenen Strafecken ins Ziel fanden noch die Schiedsrichter wegen zwei Fußabwehraktionen auf der Linie Siebenmeter geben wollten, was Trainer Valle leicht genervt zur Kenntnis nahm. So war es schließlich eine fulminante Einzelaktion von Marie über die rechte Seite, an deren Ende der Ball irgendwie durch die Beine des Torwarts den Weg ins Tor fand. Die erneute Führung konnte der DSC nun nicht sofort kontern, im Gegenteil: Marie markierte mit einer von Luzie herausgeholten Ecke ihr drittes Tor. Da es aber ohne Dramatik ja auch keinen Spaß macht, ließen die Mädels eine Minute vor Schluss in einer Situation, in der die Stürmerin sich gegen gleich drei unserer Abwehrspielerinnen plus Torwart durchsetzte, noch den Anschlusstreffer zu. Die letzte Minute Zittern wurde dann jedoch nicht an oder im eigenen Schusskreis verbracht, so dass der erste Sieg in der Regionalligasaison 2019/2020 eingetütet war. Vor allem mit der kämpferischen Einstellung aller Mädchen war Valle sehr zufrieden.

Die Pflicht war somit geschafft, die Kür sollte folgen. Aber eigentlich war es die Kür, die gegen den DSC gespielt worden war, und nun kam die Pflicht gegen die übermächtigen „Uhlen“ aus Mülheim. Die erste Halbzeit ging das Defensivkonzept von Valle auch so gut auf, dass der Trainer der Favoriten in der Halbzeit seine Spielerinnen ein wenig zusammenfaltete. Zwar stand es zu diesem Zeitpunkt 0:2, aber ihm gefiel trotzdem nicht, dass sich seine Spielerinnen immer wieder an unserer Verteidigung die Zähne ausbiss. Der Anschiss sollte aber Wirkung zeigen und vielleicht waren die Kräfte bei Lisa, Pauline & Co auch langsam zu Ende, jedenfalls fielen sofort nach der Pause zwei weitere Treffer und den Wuppertaler Mädels war der Zahn gezogen. Ein Schuss auf das gegnerische Tor, bei dem der Ball kurzzeitig im Schoner des Torwarts steckenblieb – leider zu kurz für eine Ecke –, war die einzige gelungene Offensivaktion. Am Ende hieß es 0:7, aber entscheidend an diesem Tag war sowieso das 4:3 im ersten Spiel, zumal Uhlenhorst später auch Raffelberg mit 4:2 bezwang.



Daher stehen die Mädels derzeit da, wo sie realistisch am Ende der Runde auch stehen könnten, wenn alles so klappt wie gewünscht, nämlich auf dem vierten Tabellenplatz, noch vor Gladbach und Düsseldorf. Aber bis dahin kommen noch acht harte Spiele auf die Mädchen zu. 



 
 
 
       

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Veröffentlicht
21:30:00 18.11.2019
Elmar